Vereinsheim: St. Petri- Bruderschaft Oebel Gelagweg

2019 können die 260 Mitglieder der St.-Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg, davon 50 Jugendliche bis 18 Jahre, aufatmen. Sie bekommen ein neues Zuhause an der Borner Straße. Nach der Schließung der Gaststätte „d’r Jeetepöt“ auf dem „Oebeler Berg“ an der Roermonder Straße standen sie Ende 2017 ohne Vereinslokal da. „Wir verloren eine Bleibe, um uns zu versammeln und zu treffen zu fast allen Anlässen unserer Bruderschaft“, sagt Helmut Schroers, Geschäftsführer der St.-Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg.

Den Zeltplatz konnte die Bruderschaft im vergangenen Jahr zum letzten Mal nutzen. „Da sind wir mit der Gemeinde Brüggen auf Suche nach einem geeigneten Festplatz“, erzählt er. Zuerst versuchte die Bruderschaft, innerhalb der Sektion  ein passendes Vereinsheim zu finden. Die Oebeler Bruderschaftler machten ihre wichtigen Versammlungen in der Jugendherberge oder im Pfarrzentrum von St. Nikolaus in Brüggen. Dann kam der Vorschlag des Brüggener Bürgermeisters Frank Gellen (CDU), eventuell das Haus Mesterom, in dem früher die Volksbank und eine Gaststätte untergebracht waren, zu übernehmen.

Ehrenbürgermeister Karl-Heinz Mesterom verfügte, dass die Gemeinde sein Anwesen kaufen kann mit der Option, dass es Vereinen aus der Gemeinde zehn Jahre zur Verfügung gestellt wird. Die Bruderschaft schloss mit der Gemeinde einen Nutzungsvertrag über diese Zeit. Wenn die Nutzungsänderung mit dem Kreis Viersen abgeschlossen ist, schreibt die Bruderschaft alle Vereine in der Gemeinde an, dass das Haus für alle offensteht. „Es soll ein ‚Haus der Vereine‘ werden, wobei wir als Pächter der erste Ansprechpartner sind“, sagt Schroers. Wo früher der Volksbank-Geschäftsraum war, entsteht ein etwa 70 Quadratmeter großer Versammlungsraum. „Die ehemalige Gaststätte soll so erhalten bleiben wie sie ist und als Vereinstreff dienen.“

Die Bruderschaft führt im Haus künftig ihre Haupt- und Maiversammlungen durch. „Wenn wir auswärtige Bruderschaften besuchen, treffen sich hier zentral unsere Mitglieder. Wir machen dort auch unseren Familientag.“ Des Weiteren treffen sich hier ihre Leute zum Klönen und zum Karten spielen. Auch das ganze Inventar, das bisher bei vielen Mitgliedern untergebracht war, wird dorthin gebracht.

Quelle: OFF